Die Zeit der Krise in Europa nutzen.

Der Süden Europas steckt in einer tiefen Krise. Hohe Arbeitslosenzahlen und gekürzte Sozialleistungen belasten dort inzwischen ganze Demokratie. Andererseits findet sich am 15.11.2012 folgender Artikel in der TA:

Thüringen Vorletzter beim Ausländeranteil unter den Beschäftigten

Fast nirgendwo in Deutschland ist der Anteil von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit unter den Erwerbstätigen so gering wie in Thüringen. Nur rund 1,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat sind Bürger (ca. 9880) anderer Staaten, wie die zuständige Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Halle am Donnerstag mitteilte. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern sei der Anteil mit 1,2 Prozent noch geringer.

Bundesweit liegt die Quote den Angaben zufolge bei 7,5 Prozent. Zugleich seien Ausländer in Thüringen proportional häufiger arbeitslos als Einheimische, sagte der Chef der Regionaldirektion, Kay Senius. Oft werde die Ausbildung von Zuwanderern nicht anerkannt. "Nur eine schnelle und reibungslose Anerkennung ausländischer Qualifikationen kann helfen, das Potenzial ausländischer Mitbürger zu erschließen", sagte Senius.